Der Kreis Plön hat sein rund 900 Kilometer umfassendes Freizeit-Radwegenetz umfassend modernisiert und neu beschildert. Ziel der Maßnahme ist eine durchgehend klare, sichere und benutzerfreundliche Orientierung für Einheimische wie auch für Gäste. Mit der Erneuerung wird die Qualität der Radinfrastruktur nachhaltig gesteigert und ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des Tourismus in der Region geleistet.
Insgesamt wurden rund 2.100 Zwischenwegweiser, etwa 1.000 Armwegweiser sowie 200 modulare Tabellenwegweiser installiert. Grundlage hierfür war eine umfassende Überplanung des gesamten Streckennetzes. Dabei wurden die rund 1.300 Standorte überprüft und an die neuen, größeren Schilderdimensionen angepasst. Wo erforderlich, wurden neue Pfosten – teilweise mit Fundament – gesetzt, um eine dauerhaft sichere und stabile Befestigung zu gewährleisten. Sämtliche Standorte sind nun in einem Schilderkataster erfasst.
Auch die touristischen Rad-Themenrouten profitieren von der Modernisierung: Der Streckenverlauf ist jetzt durchgängig und übersichtlich mit Routenlogos gekennzeichnet. Dazu gehören unter anderem der Ostseeküstenradweg, die Holsteinische Schweiz Radtour und der Mönchsweg sowie zahlreiche weitere attraktive Themenrouten im Kreisgebiet, die mit größeren und damit übersichtlicheren Einschubschildern ausgestattet wurden.
„Mit der abgeschlossenen Maßnahme setzt der Kreis Plön ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität und die Weiterentwicklung als fahrradfreundliche Tourismusregion.“, erklärt Landrat Björn Demmin.
„Gerade für den Tourismus ist eine verlässliche und gut sichtbare Beschilderung ein entscheidender Faktor. Wer sich ohne Umwege zurechtfindet, entdeckt unsere Region entspannter – und bleibt oft auch länger“, ergänzt Lutz Schlünsen, der die Maßnahme als Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Energie und Tourismus des Kreises eng begleitet hat.
Die Neubeschilderung des Freizeitnetzes ist eine Maßnahme aus dem Integrierten Radwegekonzept des Kreises Plön. Die Maßnahme wurde über das Landesprogramm „Ab auf’s Rad“ zu 75 % gefördert, die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 220.000 Euro.