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Das Bundeskabinett hat gestern einen Gesetzentwurf des Bundesfinanzministeriums u.a. zur elektronischen Kassenpflicht sowie zur Abschaffung von Papierbelegen und deren Ersetzung durch digitale Kassenbons beschlossen. Ab 2028 sollen damit elektronische Kassen und digitale Belege zum Standard werden. Mit dem Gesetzentwurf setzt das Bundesfinanzministerium Teile des Aktionsplans zur Bekämpfung von Steuer- und Finanzkriminalität um und entwickelt die Regelungen zur Verhinderung von Steuerhinterziehung in bargeldintensiven Geschäftsbereichen weiter. 
 
Hierzu sagt Finanzministerin Silke Schneider: „Digitale Kassenbons und moderne Kassensysteme sind ein wichtiger Schritt für mehr Steuergerechtigkeit. Wer seine Umsätze korrekt erfasst und versteuert, darf nicht gegenüber denjenigen benachteiligt werden, die Einnahmen am Fiskus vorbeischleusen. Digitale und manipulationssichere Kassensysteme erschweren Steuerhinterziehung, stärken den fairen Wettbewerb und erleichtern zugleich den Verzicht auf Papier. Die Begrenzung der elektronischen Kassenpflicht auf Betriebe ab 100.000 Euro Jahresumsatz sollte vor diesem Hintergrund allerdings nochmal überdacht werden. Kassenmanipulationen an offenen Ladenkassen sind auch bei kleineren Betrieben mit hohen Bargeldumsätzen immer wieder festzustellen. Andere EU-Länder, wie beispielsweise Österreich, arbeiten hier mit deutlich niedrigeren Umsatzgrenzen.
 
Entscheidend ist, dass die neuen Regeln praxistauglich und möglichst bürokratiearm umgesetzt werden. Ich erwarte zudem, dass es im weiteren parlamentarischen Verfahren nicht zu einer Abschwächung des Gesetzentwurfes kommt. Vielmehr sind weitere Maßnahmen erforderlich, um Schwarzumsätze zusätzlich zu erschweren. In diesem Zusammenhang fordere ich insbesondere die schnelle Umsetzung der Pflicht, eine digitale Bezahlmöglichkeit anzubieten. Das ist überfällig und erleichtert zudem den Verbraucherinnen und Verbrauchern den Alltag. Es ist daher gut, dass Bundesfinanzminister Klingbeil angekündigt hat, auch hier aktiv zu werden."

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Die Segelwettbewerbe bei Olympischen und Paralympischen Spielen in München sollen in Kiel auf der Kieler Förde in Schleswig-Holstein stattfinden. Die Stadt München und die Stadt Kiel schließen sich dafür in der Ausrichterbewerbung Münchens beim Olympischen Deutschen Sportbund (DOSB) zusammen. Ziel Münchens ist die Nominierung als deutscher Olympia-Kandidat für die Jahre 2036, 2040 oder 2044.
 
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther: „München und Kiel – hier kommt zusammen, was zusammengehört. Dass München sich für Kiel als Segelstandort entschieden hat, ist eine großartige Nachricht für Schleswig-Holstein. Schon 1972 haben München und Kiel gemeinsam olympische Geschichte geschrieben, mit den Spielen im Süden und den Regatten auf der Förde. Diese Geschichte wollen wir jetzt fortschreiben: München hat für die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele unsere volle Unterstützung. Wir hoffen, dass München den Zuschlag bekommt und wollen das größte Sportereignis der Welt gemeinsam nach Deutschland holen – mit einer klaren Mehrheit und ganz viel Rückenwind der Menschen in München und Kiel. Den haben wir auch von sechs Seglerverbänden, die zusammen 75 Prozent der Seglerinnen und Segler in Deutschland ausmachen. Sie haben sich am vergangenen Freitag klar für Kiel ausgesprochen. Denn: Kiel lebt Segeln. Und mit der Kieler Woche beweisen wir jedes Jahr aufs Neue, dass wir Sportgroßveranstaltungen von Weltformat ausrichten können. Wenn Olympische und Paralympische Spiele nach Deutschland kommen, gehört Kiel dazu. Damit die olympischen Segelwettbewerbe dort stattfinden, wo der Segelsport in Deutschland zu Hause ist: in einem Revier von Weltrang, am Bundesstützpunkt Segeln, mit der Infrastruktur in Schilksee – und in einer Stadt, die die Welt jedes Jahr zum Segeln einlädt.“
 
Kiels Oberbürgermeister Dr. Samet Yilmaz: „München und Kiel haben schon einmal sehr gut zusammengearbeitet und gemeinsam großartige Olympische Spiele organisiert. Nach den Regatten von 1972 lobte der Präsident des Weltsegelverbands: ‚Do it like in Kiel.‘ Gern möchten wir beweisen: Kiel.Sailing.City ist die internationale Benchmark für eine hervorragende Wettkampf-Organisation im Segelsport, Kiel ist erste Wahl als deutscher Olympia-Segelstandort.“
 
Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Servus und Moin zu Olympia! München und Kiel sind ein perfektes Match. Das gemeinsame Doppel von 1972 lebt wieder auf – Süd und Nord machen gemeinsame Sache. Beide Standorte stehen für hohe Qualität und internationale Strahlkraft. Kiel ist eine Top-Adresse im Segeln und München ist eine der weltweit besten Sportstädte überhaupt. Das ist der perfekte Doppelpass in der deutschen Olympiabewerbung. Als Freistaat unterstützen wir Olympia mit aller Kraft und bedanken uns ausdrücklich auch beim Segel-Mitbewerber Rostock für das ebenfalls starke Angebot und das vertrauensvolle Miteinander. Jetzt gilt der Fokus voll dem DOSB-Entscheid: München und Kiel bieten das beste Gesamtpaket für international erfolgreiche Spiele. Wir können die notwendige Infrastruktur bei Sportstätten und Hotels stellen, sind mit dem Angebot kompakt und nachhaltig, gewährleisten die notwendige Sicherheit und haben beide eine olympische Tradition. Olympia in Bayern und Schleswig-Holstein mit Bergen und mit Küste – das wäre doch was!“
 
Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause: „München und Kiel haben 1972 gemeinsam Olympia-Geschichte geschrieben, jetzt wollen wir diese erfolgreiche Zusammenarbeit neu aufleben lassen. Kiel und München verbindet viel: Ein großer Rückhalt in der Bevölkerung für Sport, Erfahrung bei der Ausrichtung von Großveranstaltungen, eine starke Wirtschaft und vor allem ein gelebtes, nachhaltiges olympisches Erbe. Mit Kiel und Schleswig-Holstein haben wir einen tollen Partner im Norden, der unsere Münchner Olympiabewerbung hervorragend ergänzt.“
 
München bewirbt sich beim DOSB als deutscher Kandidat für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele. Die olympischen Küstensportarten sollen dabei bei Kiel in der Ostsee stattfinden. Die Stadt Kiel hat weltweites Renommee und ist als Standort des Bundesstützpunkts Segeln das Zentrum für Spitzen-Segelsport in Deutschland. Auch der Bayerische Seglerverband ist in Kiel mit einem gemeinsamen Nachwuchsleistungssportstützpunkt vertreten. Kiel war bereits 1972 Teil der Olympischen Spiele in München und verfügt über bewährte Infrastruktur, olympische Tradition und ein herausragendes Segelrevier, das die Anforderungen aller olympischen Küstensportarten erfüllt. Damit integriert sich Kiel perfekt in das Münchner Bewerbungskonzept, das auf Nachhaltigkeit, vorhandene Sportstätten und herausragendes Olympisches Erbe setzt.
 
Die Olympia-Bewerbung Münchens punktet durch weltweite Strahlkraft, Nachhaltigkeit, Kompetenz und einem starken Rückhalt in der Bevölkerung. Ziel sind Spiele als großes Gemeinschaftserlebnis für die Stadt und das gesamte Land. München hat dabei das Olympische Erbe von 1972 auf einzigartige Weise bewahrt und weiterentwickelt. Der Olympiapark bildet erneut das Herzstück des kompakten und nachhaltigen Bewerbungskonzepts. Zudem punktet Bayern durch Organisationsstärke, Verlässlichkeit und die Erfahrung durch zahlreiche internationale Top-Events im Sportbereich. Hinzu kommt die weltweite Strahlkraft Münchens – mit sportlichem Glanz, Gastfreundschaft, bayerischem Lebensgefühl und einer einzigartigen Verbindung von urbanem Leben, Kulturlandschaft und Natur. Als weltweit erste Stadt in der olympischen Geschichte hat München zudem den Rückhalt in der Bevölkerung mit einem Referendum für Olympische Sommerspiele erhalten – 66,4 Prozent stimmten mit „Ja“ für Olympia bei einer Rekord-Wahlbeteiligung für Referenden von 42 Prozent. München hat demnach die international größte Durchsetzungskraft, damit Deutschland die Ausrichtung Olympischer Spiele gewinnen kann.

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KIEL. In Schleswig-Holstein ist das Shamonda-Virus erstmals in zwei Rinderbeständen nachgewiesen worden. Beide Nachweise betreffen die Variante 2 des Virus. Das Landwirtschaftsministerium unterstützt Tierhaltende bei der Abklärung möglicher Infektionen und übernimmt die Untersuchungskosten für bis zu drei Blutproben je Betrieb. Zugleich bittet das Ministerium um erhöhte Aufmerksamkeit für mögliche Symptome. Dazu zählen bei Wiederkäuern Fieber und Durchfall sowie bei Milchkühen ein deutlicher Rückgang der Milchleistung. Bei Pferden können zentralnervöse Symptome in ursächlichem Zusammenhang mit dem Virus stehen. Für Menschen besteht nach bisherigem Kenntnisstand kein Infektionsrisiko.
 
Seit Anfang August tritt die Variante 1 des Shamonda-Virus in Süddeutschland und seit Anfang September die Variante 2 auch im Nordwesten Deutschlands auf. Beim Auftreten der genannten Symptome sollte eine Tierärztin oder ein Tierarzt hinzugezogen werden. Zur Abklärung können Proben an das Landeslabor Schleswig-Holstein (LSH) eingesendet werden. Die Kosten für die Probenahme sind von der Kostenübernahme des Ministeriums ausgenommen.  
 
Eine Infektion mit dem Shamonda-Virus ist nicht meldepflichtig und zieht keine Bekämpfungsmaßnahmen nach sich. Ein Impfstoff gegen das Shamonda-Virus ist derzeit nicht vorhanden. Tierhaltende können das Infektionsrisiko daher insbesondere durch eine möglichst geringe Belastung mit Gnitzen reduzieren. Dazu sollten sie den Weidegang in der Dämmerung möglichst vermeiden und auf eine wirksame Insektenabwehr achten. Hierzu zählen der Einsatz von Repellentien, eine erhöhte Luftbewegung sowie Netze im Stall.
 
Hintergrund:
 
Beim Shamonda-Virus handelt es sich um einen Krankheitserreger aus der Gattung der Orthobunyaviren, zu denen auch das seit 2011 in Deutschland vorkommende Schmallenbergvirus gehört. Die ersten Nachweise in Europa erfolgten Ende Juli in Frankreich und der Schweiz, ab Anfang August auch in rinderhaltenden Betrieben in Baden-Württemberg. Mittlerweile sind weitere EU-Mitgliedstaaten wie Belgien, die Niederlande, Luxemburg und Österreich sowie weitere Bundesländer betroffen. Bislang wurde das Virus in Deutschland überwiegend bei Rindern nachgewiesen. Einzelne Nachweise der vor allem in Süddeutschland zirkulierenden Variante 1 gab es außerdem bei Pferden, Schafen, Ziegen und Alpakas.
 
Das Virus wird durch Gnitzen, jedoch nicht direkt von Tier zu Tier übertragen. Eine hohe Luftfeuchtigkeit und milde Temperaturen begünstigen die Verbreitung und Aktivität der dämmerungsaktiven Gnitzen.
 
Verwandte Orthobunyaviren wie das Schmallenbergvirus können bei einer Infektion tragender Tiere – abhängig vom Infektionszeitpunkt – auf den ungeborenen Fötus übertragen werden. Ob das Shamonda-Virus vergleichbare Auswirkungen haben kann, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt.
 
Weitere Informationen:
 
Informationen des Friedrich-Loeffler-Instituts: Shamonda-Virus | Friedrich-Loeffler-Institut

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30 Banner im Kreisgebiet setzen sichtbares Zeichen für Wertschätzung und Anerkennung

Sie löschen Brände, retten Menschen aus Notlagen, leisten medizinische Hilfe und sind zur Stelle, wenn schnelle Unterstützung gebraucht wird: Die Frauen und Männer der Blaulichtorganisationen übernehmen Tag für Tag Verantwortung für andere. Der Kreis Plön beteiligt sich deshalb an der Kampagne „Respekt für Retter“ und setzt ein sichtbares Zeichen für Wertschätzung und Anerkennung.

Die Aktion wurde von den Kreisen Ostholstein und Stormarn gemeinsam mit den Stiftungen der Sparkasse Holstein sowie den Bürger-Stiftungen Ostholstein und Stormarn ins Leben gerufen. Hintergrund sind zunehmende Beleidigungen, Bedrohungen und Angriffe auf Einsatzkräfte. Die Kampagne macht deutlich: Wer anderen hilft, verdient Respekt – und den Rückhalt der Gesellschaft.

Im Kreis Plön wird diese Botschaft künftig an vielen Stellen sichtbar sein. 30 Banner werden im gesamten Kreisgebiet aufgehängt.

„Unsere Blaulichtorganisationen sind da, wenn es darauf ankommt – häufig ehrenamtlich, zu jeder Tages- und Nachtzeit und mit großer Verantwortung für andere“, sagt Kreispräsidentin Hildegard Mersmann. „Darauf können wir im Kreis Plön sehr stolz sein. Diese Menschen verdienen unseren Dank, unsere Anerkennung und unseren Respekt.“

Landrat Björn Demmin unterstreicht: „Wer in einer Notlage Hilfe braucht, verlässt sich darauf, dass sie kommt. Hinter dieser Hilfe stehen Menschen, die sich für andere einsetzen und dabei nicht selten an ihre eigenen Grenzen gehen. Der Kreis Plön steht hinter seinen Blaulichtorganisationen und hinter den Menschen, die dort ihren Dienst leisten.“

Auch beim SH Netz Cup vom 4. bis 6. September 2026 in Rendsburg wird „Respekt für Retter“ sichtbar sein. Die Initiative ist dort erstmals auf der Ausstellermeile vertreten. Beim Ergo-Atemschutz-Cup treten zudem Feuerwehrteams in kompletter Einsatzschutzkleidung und unter Atemschutz gegeneinander an. Auch Blaulichtorganisationen aus dem Kreis Plön sind beim SH Netz Cup vertreten.

Dass die Kampagne nun auch im Kreis Plön umgesetzt wird, ist insbesondere dem Engagement des stellvertretenden Kreiswehrführers Olaf Meier-Lürsdorf zu verdanken. Er hat sich intensiv dafür eingesetzt, „Respekt für Retter“ in den Kreis zu holen und die Umsetzung vor Ort voranzubringen.

Die Aktion richtet den Blick damit auf all jene, die im Kreis Plön haupt- oder ehrenamtlich für andere im Einsatz sind. Sie übernehmen Verantwortung, helfen in schwierigen Situationen und sind da, wenn sie gebraucht werden. Dafür verdienen sie Anerkennung, Rückhalt und Respekt.

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Mit 321.310 geradelten Kilometern wurden dieses Jahr 53 Tonnen CO2 eingespart und große Begeisterung für das Radfahren gezeigt. 

Mit einer Abschlussveranstaltung am 24. August mit Siegerehrung und Preisverleihung im Kreishaus wurde die diesjährige STADTRADELN-Kampagne im Kreis Plön erfolgreich beendet. 2026 nahm der Kreis Plön zum fünften Mal an der weltweit größten Kampagne für Radförderung und Klimaschutz teil.

Zwischen dem 01. und 21. Juni galt es drei Wochen lang mit dem Fahrrad so viele Kilometer wie möglich zu fahren und das Auto stehen zu lassen, um dadurch CO2 einzusparen. Dies gelang erneut in einem beeindruckenden Maße, denn im Kreis wurden 53 Tonnen CO2 während 32.756 Fahrten eingespart.

Dabei fuhren 1.643 aktiv Radelnde insgesamt 321.310 Kilometer. Damit haben wir im Kreis zusammen erneut eine sehr beachtliche Strecke zurückgelegt, mit der wir die Erde rund achtfach umrundet hätten. Die durchschnittlich von den Teilnehmenden zurückgelegte Strecke mit 195 Kilometern pro Kopf lag rund 15 Kilometer über dem letztjährigen Wert, wobei es sehr große Unterschiede vom Spitzenwert von herausragenden 1050 Kilometern pro Kopf im fahrfreudigsten Team bis hin zum Schlusslicht mit knapp 10 Kilometern pro Kopf gab – und dabei war jeder einzelne Kilometer ein Gewinn für unser Klima und die Gesundheit der Radelnden.

In der Raumfahrt ist das Wetter für den Start von größter Bedeutung und es kommt oftmals zu Startverschiebungen. Ebenso musste bei uns im Kreis Plön das Erreichen des Zieles, die Strecke bis zum Mond zurückzulegen, verschoben werden, denn dies haben wir bei dem schlechten Wetter nicht erreicht. Doch der höhere Durchschnitt der Stecken pro Kopf aller Radelnden und ebenso die Tatsache, dass nun zwölf Gemeindevertreter/-innen sowie vier Parlamentarier/-innen aus dem Kreistag kräftig mitgeradelt sind, zeigt, dass das STADTRADELN auch in diesem Jahr weiterhin starken Zuspruch hatte. Mit so breiter Unterstützung blicken wir voller Vorfreude auf das STADTRADELN im nächsten Jahr. Und vielleicht öffnet sich dann ja ein Wetterfenster für die Strecke zum Mond – oder wir bleiben ganz auf den Radwegen im schönen Kreis Plön und nehmen uns dort noch mehr Fahrfreude, Verbesserung der Gesundheit und Schutz des Klimas durch CO2-Vermeidung vor?

Neben dem Kreis Plön nahmen die Ämter Schrevenborn und Selent/Schlesen, die Städte Plön, Preetz und Schwentinental, die Gemeinden Postfeld, Probsteierhagen, Laboe, Dobersdorf und Schönberg teil.

Bei der Ehrung und Preisverleihung im Kreishaus wurden die besten Teams und Einzelradlerinnen und Radler ausgezeichnet. Bei den Schulen gewann die Heinrich-Heine-Schule mit 26.000 Kilometern, die von 153 Radelnden erreicht wurden. Den Preis einer Reparaturstation nahm der Schulleiter Werner Hücking zusammen mit zwei der engagiertesten Schülerinnen und Schüler entgegen. In den Teams radelte das Team Dobersdorf mit 77 Radelnden und 14.347 Kilometern die weiteste Strecke, gefolgt von dem Team der Gemeinde Schwartbuck, welches mit 42 Radelnden und der Strecke von 8.322 Kilometern und dem Team der Wagengruppe Blaulicht mit ebenfalls 42 Radelnden, die 7.252 Kilometer erreichten. Alle Teams können ihre starken Leistungen gemeinsam mit Hilfe von Preisgeldern zwischen 100 und 200€ feiern.

Bei den Einzelfahrern steigerte sich der zweitplatzierte des Vorjahres Leonit Ahrens und fuhr nun im Team der Gemeinschaftsschule Probstei mit 2.292 Kilometern die weiteste Strecke im Kreis Plön und freute sich über eine Ortlieb-Fahrradtasche. Auf den zweiten Platz radelte Marten Paustian mit 1.513 Kilometern, gefolgt vom drittplatzierten Jonatan Oltzscher, der genau 1.500 Kilometer erradelte. Schon durch diese starke Leistung wurden insgesamt 870kg CO2 eingespart. Sabine Sackner radelte die weiteste Strecke im Team der Kreisverwaltung Plön und wiederholte damit ihren letztjährigen Erfolg. Weitere Gewinner gab es per Zufallslose, mit denen unterstrichen wurde, dass letztlich jede Teilnahme den Schutz des Klimas und der Gesundheit aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer stärkt – und es beim STADTRADELN eben vorrangig um das gemeinsame Radfahren und den Klimaschutz geht. Darüber freute sich Birgit Sieracki, die in Zukunft ihre Einkäufe mit dem Fahrrad in einem STADTRADELN-Bikezac mitnehmen kann – die anderen Losgewinnerinnen und -gewinner waren leider kurzfristig verhindert.

Landrat Björn Demmin sowie Bärbel Winter-Claus, Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur im Kreis Plön, zeigten sich erfreut über die Ergebnisse: "Die hohe Beteiligung und das Engagement der Bürgerinnen und Bürger beim STADTRADELN sind beeindruckend. Die erreichten Kilometer und eingesparten Emissionen zeigen, dass wir gemeinsam viel bewegen können“, sieht Bärbel Winter-Claus, deren Agentur die Kampagne für den Kreis Plön bereits zum dritten Mal koordiniert hat.

Die Organisatoren danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und blicken mit Vorfreude auf das nächste STADTRADELN im nächsten Jahr mit einem Anknüpfen an die bereits mehrjährigen starken Leistungen im Kreis Plön!

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V.i.S.d.P.: Bärbel Winter-Claus, Klimaschutzagentur im Kreis Plön GmbH, Lise-Meitner-Str. 1-7, 24223 Schwentinental, Telefon: 04307/900 700, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

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